Dampflok Helene im Modell


Die Dampflok Helene von Uwe und Klaus

Helene von Klaus

Helene die erste Museumslok im Jagsttal

Helene wurde ursprünglich 1919 von Henschel & Sohn an die Jüterbog-Luckenwalder-Kreiskleinbahn als Nr 8 und dem Namen TECHOW geliefert. 1934 wurde die Lok nach Bad Lauterberg verkauft wo sie auch den Namen Helene erhielt. Bis zum Herbst 1969 war sie dort auf der nur 6,3km langen Werkbahn zwischen Bad Lauterberg, der Grube "Hoher Trost" und der Grube "Wolkenhügel" eingesetzt. Die Lok wickelte neben der Barytabfuhr auch den nicht öffentlichen Personenverkehr für die Werksangehörigen ab. Nach dem Steckenabbau Ende 1969 verbleib die Lok bei der Grube "Hoher Trost" stehen. Mitglieder der DGEG brachten sie 1970 zur Jagsttalbahn. Dort wurde eine Druckluftbremse eingebaut und die Kupplungen den Normalien der Jagsttalbahn angepasst. Nach der Abnahme und Betriebszulassung konnte mit der Lok Helene am 25. Juli 1971 Dampfzüge bis zur Einstellung des Fahrbetriebes 1986 gezogen werden.

Die Lok "Helene" von Klaus Holler

Die Umsetzung ins Modell erfolgte erstmalig durch die Firma M&F als Gehäuse Bausatz auf einem Arnold N Fahrwerk. Den Bausatz für ein solches Modell konnte Klaus auf ebay ersteigern.

Helene Seitenansicht

An der Lok mußte vieles angepasst und geändert werden um dem Fahrwerk der frühen 70er die Laufkultur heutiger Modelle einzuhauchen.

Helene vor dem Schülerzug

Änderungen an der Getriebeuntersetzung, ein Faulhabermotor, DCC Dekoder mit Pufferelko und neuen Rädern waren nur ein Teil des Umbaues.

Helene Lokführerseite

Neue Laternen, in die später noch SMD LED eingebautwerden, sorgen für Licht.

Helene Heizerseite

Zurüstteile von Weinert verfeinern den Kessel der Lok.

Helene Vorderansicht

Eine perfekte Lackierung und die neu geätzten Schider der Lok heben den Eindruck der Lok deutlich.

Helene Seitenansicht

Beim Einsatz vor dem Schülerzug glänzte die Lok mit ihren hervorragenden Laufeingenschaften.

Die Lok "Helene" von Uwe Stehr

Die Umsetzung ins Modell erfolgte erstmalig durch die Firma M&F als Gehäuse Bausatz auf einem Arnold N Fahrwerk das heute nur noch gebraucht oder aus Sammlung zu erwerden ist.

Eine Neuauflage dieser Lok erfolgte durch die Firma Panier. Dennoch wollte ich versuchen mit der Lok Helene mal eine eigene Modell Lokomotive auf die Beine, äääh Räder, zu stellen.

Helene Seitenansicht

Das Führerhaus, Fahrwerk und Steuerung sollen dabei in Ätztechnik aus Neusilberblech erstellt werden.

Helene Stirnansicht

Teile wie Kessel, Teile der Kupplung und einige Details sollen aus Weißmetall gegossen werden. Andere Details wie Lampen, Luftpumpe, Kesselamaturen und andere sollen aus den Sortimenten von Weinert, Panier oder anderen Zurüstteillieferanten passend zusammengestellt werden.

die Räder der Helene

Die Räder sind ein kleines Problem. Von GI sind Räder mit passendem Durchmesser zu bekommen, allein das Ausgleichsgewicht und Speichenzahl ist etwas kleiner als bei der Helene, ein tragbarer Kompromiss, denn Räder im Eigenbau sind zwar technisch machbar, aber irre aufwändig.

Getriebe Variante 1 Seite

Das Fahrwerk soll heutigen Ansprüchen an ein Lokmodell genügen. So wird das Fahrwerk der Helene als Dreipunktfahrwerk ausgelegt. Hierbei sind einige Hürden zu nehmen. Zum einen muß ein wenig Spiel zwischen den Zahnrädern herrechen um ein ein Ausweichen der Achse nach oben und unter ohne zu klemmen zu ermöglichen. Auch muß ein Ausgleichshebel die Bewegung der ersten und zweiten Achse ausgleichen. Eine gefederte Achse ist nicht vorgesehen. Die Variante 1 zeigt einen Ausgleichshebel der über den Achsen angelenkt ist und so eine Pendelstütze zwischen dem Achslager und dem Hebel nötig macht. Diese Konstruktion kommt ohne gleitende Elemente aus, lediglich leichte Drehbewegungen in den Lagern der Pendelachse.

Getriebe Variante 1 Stirn

Die Konstruktion von vorne betrachten zeigt das die Pendelstützen sehr schmal sein müssen um zwischen den Fahrwekswangen und den Zahnrädern Platz zu finden. Das wird den Zusammenbau nicht gerade vereinfachen. Dennoch ist dies technisch die sauberste Lösung.

Getriebe Variante 2 Seite

Bei der Variante 2 werdn keine Pendelstützen benötigt, dafür reiben die Auflagen des Ausgleichshebels während der Fahrt auf den Achslagern. Da die Bewegungen in der Höhe jedoch relativ klein sind ist der Weg den die Auflagen auf den Achslagern beschreben sehr gering. Diese Lösung ist nicht schön, kommt aber mit weniger Teilen aus.

Getriebe Variante 2 Stirn

Die Konstruktion von vorn zeigt das der Platz für diese Lösung vorhanden ist und weniger benötigt als die Version mit den Pendelstützen. Das Getriebe ist für m=0,3 Zahnräder von Weinert ausgelegt und soll eine Gesamtuntersetzung von ca. 1:40 haben.

Die Lok "Helene" in 3D-Druck von Uwe Stehr

Mit der Konstruktion der Lok Helene als Ätzkonstruktion hatte ich bereits begonnen. Aber die Zeit bleibt nicht stehen und so entsteht dieses Modell noch einmal als 3D Volumenmodell. Hierbei sollen einige Teile selber mittels eines DLP Druckers hergestellt werden, im wesentlichen das Gehäuse, aber auch mittels eines Dienstleisters in Metall gedruckt und dann gegossen werden, hier im wesentlichen die Räder und das Fahrwerk.

Die Konstruktion der Lok erfolgt in einer Vielzahl von Einzelteilen, die dann in einer Baugruppe vereinigt werden. Hier der derzeitige Stand des Langkessels.

Helene Kessel

Bei dieser Art der Konstruktion stehen die dabei erstellten Einzelteile auch anderen Konstruktionen zu Verfügung. Leider erfordert dies zu Anfang einen erhöhten Zeichenaufwand, da jedes Einzelteil separat gezeichnet werden muß.

Helene Kessel

...der Rest ist noch immer eine Baustelle