offener Güterwagen M-D 168 im Modell


Der offene Güterwagen M-D 168 als Wasserwagen im Modell

Der offene Güterwagen M-D 168

Der offene Güterwagen M-D 168 als Wasserwagen im Modell

Der geschlossene Güterwagen MD168 gehört zu einer Serie von 5 die zwischen 1910 und 1913 von der Waggonfabrik Görlitz an die Herrn Vering und Waechter geliefert wurden, die die Wagen für eine Jahresmiete von jeweils 40 RM an die Jagsttalbahn verliehen. Die Wagen wurden mit den Nummern 60-61 geführt. Im Jahre 1928 wurden die Wagen in 110-114 umgezeichnet. Hierbei wurde aus der Nummer 60 der 110. 1930 wurden Leitungen für die Westinghouse Druckluftbremse eingebaut, die Görlitzer Gewichtsbremse wurde als Handbremse weiterverwendet. Eine Druckluftbremse hatte der Wagen nicht. Im Jahre 1935 übernahm die Deutsche Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft (Berlin) die Wagen und gab ihm die Nummer 168. Ebenfalls 1935 wurde der Aufbau entfernt und ein egens dafür beschaffter Wasserkessel mit 10m³ Inhalt aufgebaut. Der Wagen transportierte hauptsächlich Lokwasser vom Wasserspeicher im Steinbruch Berlichingen nach Möckmühl. Von 1950 bis 1955 wurde der Wagen nicht benutzt und blieb abgestellt. Im Jahr 1955 wurde der Wagen als Spritzwagen zur Unkrautbekämpfung umgebaut. In diesem Zustand ist er noch heute im Jagsttal vorhanden.

Der offene Güterwagen M-D 168 als Wasserwagen von GI

Der Bausatz des M-D 168

Die Umsetzung ins Modell erfolgte durch die Firma GI-Modellbau in Messing Ätztechnik. Der Bausatz erfordert etwas Übung beim Bau von Modellen aus Messingblech. Der Bausatz stellt den M-D 168 im Zeitraum nach 1935, also als Wasserwagen dar.

Der Bausatz des M-D 168