Dampflok Nicki-S im Modell


Die Dampflok Nicki-S von Anton Vogl

Nicki-S in Bau

Nicki-S eine HF110C im Jagsttal

Nicki-S wurde ursprünglich von Henschel unter der Fabrik Nummer 25 982 im Kriegsjahr 1941 an die Heeresfeldbahn nach Möllnsee geliefert und wurde Anfand 1944 zusammen mit anderem Heeresfeldbahnmaterial nach Mittersill (Österreich) gebacht. Nicht beriebsfähig wurde sie von der ÖBB mit einigen Zwischenaufenthalten zur Bregenzerwaldbahn verbracht die sie bis Ende 1948 betriebsfähig machte. Als ÖBB Lok 798.101 fuhr sie planmäßig bis 1951, danach nur noch als Ersatz für die Dieselloks, letztmalig 1952. 1955 gelangte sie zur Ybbstalbahn, die sie bis 1958 behielt, aber nicht einsetzte. Hiernach gelangte sie zum dem berühmt, berüchtigten "Schmalspurlok Friedhof" nach Obergrafendorf (Mariazellerbahn). Als 798.101 im Jahr 1972 von der ÖBB ausgemustert wurde kaufte sie die Hammburger Baugesellschaft Spranger & Co als Ausstellungsstück auf einem Kinder Spielplatz, wurde ´jedoch ersteinmal auf einem Abstellplatz untergebracht. Walter Seidensticker erwarb 1980 die Lok und überführte sie zur DKM (Dampfkleinbahn Mühlenstroth). 1983 wurde sie betriebsfähig überholt und mit einer Druckluftbremse versehen. 1984 gelangte sie dann, mittlerweilen nach der Patin W.Seidenstickers auf Nicki S. getauft, zur Jagsttalbahn und wurde dort bis zur Einstellung des Verkehrs vor Sonderzügen eingesetzt. Heute befindet sich die Lok auf der Insel Rügen.

Nicki-S als H0e Modell

Die Umsetzung ins Modell erfolgte erstmalig durch die Firma Weinert als Bausatz. Vermutlich aufgrund der kniffeligen Fahrwerks war dem Modell keine allzugroße Verbreitung beschienen. 2004 kündigte Roco die Lok als Neuheit überraschend an. Das Fertigmodell kann sich sehen lassen und läuft für ein Großserienmodell dieser Größe hervorragend. Als 994652 stellt es allerdings die DR Variante der Nordstrecke auf Rügen dar. Für einen Umbau in die Nicki-S sind allerdings einige Modifikationen nötig, die Dank der bei Weinert verfügbaren Teile relativ einfach zu bewerkstelligen sind. Hierzu wird es demnächst mehr Informationen geben.

die NEM651 Schnittstelle in der HF110C

Die Schnittstelle in der Roco Lok ist symetrisch und leider nicht eindeutig gekennzeichnet. Für den Einbau eines Dekoders ist es hingegen schon wichtig zu wissen welcher PIN wo sitzt. Die obige Zeichnung gibt darüber Auskunft. Hierbei sitzt der "dicke" Chip des DCX74 in Fahrtrichtung vorne.

Der Umbau wurde von Anton bereits weitgehend fertiggestellt.

Nicki-S vor Schülerzug

Die Lok machte auf dem Treffen eine sehr gute Figur und ist hier vor dem planmäßigen Schülerzug zu sehen.

Nicki-S neben dem Gleis

Komplett neu lackiert und beschriftet kann allein die Optik schon überzeugen.

Sounddekoder im Tender

Anders als von Roco vorgesehen wurde der Dekoder nicht in die vorgesehene Schnittstelle gesteckt, sondern fand samt dem Lautsprecher und Pufferelko im Tender seinen Unterbringungsort.

Tender von der Heizer Seite

Hier sieht man den Einbau und die zu den zusätzlich unter dem Tender angebrachten Radschleifer. Zusammen mit den Treibrädern der Lok nehmen nun alle Achse Strom vom Gleis ab. Zu sehen sind auch der Anschluß des Lautsprechers, die "Ladeelektronik" des Elko und die Diode zum Schutz des Pufferelko.

Tender von der Lokführer Seite

Die andere Seite zeigt den Tran SL 74 Sounddekoder. Als Pufferelkos nehme ich nun (wieder) "echte" Elkos, schön klein sind die von www.fischer-modell.de . So kleine habe ich sonst nirgends gefunden.

Die ebenfalls getesteten Keramikkondensatoren von 1001digital haben den Nachteil, dass die Kapazität stark Spannungsabhängig ist. Bei 16V haben die fast nur noch die Hälfte der Kapazität. Das ist ein entscheidender Nachteil dieser Kerkos.

Nicki-S von der Seite

Viel Platz ist im Tender nicht mehr, dafür ist der Führerstand frei. Hier fehlen noch Heizer und Lokführer, aber das kommt auch noch....

Die Stromabnehmer sind von Weinert (9883), ausgeschnitten und gebogen für punktuellen Kontakt am Rad und möglichst wenig Andruckkraft (=Bremse). passend zurechtgebogen und auf zwei Pertinaxstreifen gelötet, diese eingeklebt.

Stromabnehmer von Weinert (#9883)

Die Stromabnehmer werden auch im Bereich der Löcher um 90° gebogen damit sie auf zwei Pertinaxstreifen gelötet werden können.

Stromabnehmer von Weinert (#9883)

Die Stromabnehmer werden mit den Pertinaxstreifen und angelöteten Anschlußkabeln im Tenderboden eingeklebt.

Stromabnehmer von Weinert (#9883)

Dazu die Nasen am Tenderunterbau entfernt.

Stromabnehmer von Weinert (#9883)

Nicki-S als H0e Kleinstserien Modell vom Toni

Anton hat sich bereit erklärt für die Interessenten innerhalb der Gruppe eine Reihe Roco HF110C in die Niki-S umzubauen, so richtig mit allem Drum und Dran. Hier mal ein Bild vom aktuellen Stand der Umbauten.

Nicki-S Einzelteile

Der Beschriftungssatz von Weinert ist schon mal einen gute Masis, leider in Bereich der Tenderanschriften nicht ganz korrekt. Die benötigten Decals werden als Nassschiebebilder weiß auf ein Trägerpapier gedruckt.

Nicki-S Tenderanschrift

Die jeweilige "Box" sollte ca. 5,52mm x 3 mm groß sein. Alles nicht gerade riesig, aber die Beschriftungen für alle sechs im Umbau befindlichen Loks passen auf eine Briefmarke.

6x Nicki-S Tenderanschrift

Hier die Nicki-S Tenderanschrift (1,3MB) als pdf-file und Nicki-S Tenderanschrift (32,2kB) als cdr-file zum download.

...der Rest ist noch immer eine Baustelle