Der Bahnhof "Gommersdorf" im Modell


GOMMERSDORF von Andreas Scholz

Gommersdorf Plan aus SbV

Gommersdorf, ein weiterer kleiner Bahnhof an der Strecke Möckmühl-Dörzbach bei km31. Der Ort hat heute 650 Einwohner und dennoch einen eigenen Bahnanschluß mit Güterabfertigung und wurde 1971 zu Krautheim eingemeindet.

Gommersdorf

Der erste Einsatz des Bhf Gommersdorf erfolgte in Elfershausen 2014.

Module im Rohbau

Die Module besteht wie auch die anderen Module aus einem Rahmen aus 16mm Tischlerplatte und eingesetzter Grundplatte aus 30mm Styrodur (grün). In Elfershausen wurde der Bahnhof zum ersten Mal eingesetzt um Elektik und Weichen ausgiebig zu testen.

Einfahrweiche

Die Weichen werden, wie im Handbuch beschrieben, gebaut und auf die Grundplatte geklebt. Die Gleise dazwischen werden direkt auf der Moduloberfläche gebaut. Auch dies ist im Handbuch ausführlich beschrieben.

Gleisbau

Sind die Gleise verlegt und die Elektrik fertig folgen umfangreiche Testfahrten. Fehler in der Elektrik und der Gleisverlegung lassen sich so leicht finden und in diesem Baustadium auch ohne großen Aufwand reparieren. Später ist das nur noch schlecht und mit erheblich mehr Aufwand möglich.

Handweichenstellhebel

Die Weichen werden, wie mittlerweile bei der Modell Jagsttalbahn üblich, von Hand gestellt.

Handweichenstellhebel, Gleissperre fehlt noch

Der Bahnhof verfügt auch über Gleissperren, diese sind zu diesem frühen Zeitpunkt aber noch nicht realisiert. Die nötigen Aussparungen für den Handstellhebel sind allerdings bereits vorgesehen.

Stöpselbox, die Einbaubuchse fehlt noch

Der "feste" Einbau der Stöpselbuchsen erfolgt auch erst später, für den ersten Einsatz wurde einfach eine angeschraubte Stöpselbox verwendet.

Wagenkartenhalter, ungestrichen

Die für den vorbildgerechten Betrieb nötigen Wagenkartenhalter, mit Ablagen für die Frachtzettel, waren hingegen schon fertig und müssen nur noch gestrichen werden.

Fredhalter, ungestrichen

Auch die Fredhalter sind bereits fertig und warten auf den Anstrich.

Booster im ungestrichen Gehäuse

Der Booster für den Bahnhof in einem Holzgehäuse in dem auch der Trafo, wechselbar, seinen Platz findet. So ist alles beieinander, gute Idee..

Weichenantrieb #1

Die Weichenantriebe folgen dem Prinzip der Drehstange und sind in allen Bereichen mit Stellringen einstellbar. So läßt sich jeder benötigte Stellweg realisieren. Diese Art des Weichenantriebes erweist sich gerade als "Standard" bei der Modell Jagsttalbahn.

Weichenantrieb #2

Anders als in Widdern, Olnhausen und Westernhausen dient hier keine 6mm Aluwelle als Drehstab, sondern eine M6 Gewindestange. Vielleicht etwas schwerer beim Transport, aber einfacher beim Bau.

Weichenantrieb #3

Mit der Gewindestange lassen sich auch die Hebel an jeder gewünschten Stelle einfach platzieren. Der Hebel selber ist dann ein einfaches Stück Alu T- oder L-Profil .

Fahrstromverbindung

Die Fahrstromverbindung zwischen den Segmenten des Bhf sind in die Stirnplatten integriert, so hängen sie nicht nach unten durch und lassen sich auch einfach zum Transport einfach unterbringen. Dies wurde auch schon im Bhf Widdern so gemacht.

Steckbeine

Auch Steckbeine sind bei der Modelljagsttalbahn Standard, sie ermöglichen einen zügigen Auf- und Abbau der Module.

LN-Einbaubuchse

Die erste LN-Einbaubuchse ist auch schon montiert, leider auf der "falschen" Seite. Gommersdorf, wie auch einige andere Betriebsstellen der Jagsttalbahn, lassen sich von beiden Seiten bedienen.

Gommersdorf EG

Das EG von Gommerdorf ist ein kleiner Einheitsbau wie er auch in Olhausen und Westernhausen zu finden ist. ...von dem Modell würde sich schon eine Kleinserie lohnen.

...der Rest ist noch immer eine Baustelle