Der Bahnhof "Westernhausen" im Modell


WESTERNHAUSEN von Anton Vogl

Plan Bhf

Westernhausen, ein kleiner Bahnhof an der Strecke Möckmühl-Dörzbach.

Westernhausen im Überblick

Anfänglich war in Westernhausen ein einstöckiges Bahnhofsgebäude und eine beidseitig angeschlossene Ladestrasse zu finden. Mit dem Anschluß an das Ortswassernetz wurde 1911 ein Wasserkran aufgestellt, der ursprünglich im Bahnhof Schöntal stand. 1929 wurde die Seitenrampe errichtet und 1937 das Ladegleis verlängert. In Richtung Winzenhofen wurde eine weitere Weiche zu einem Stumpfgleis verlegt und die Seitenrampe zur Seiten- und Kopframpe für die Entladung von Landmaschinen ergänzt. Die Agentur schloß im Jahre 1972, allerdings erfolgte noch Stückgutverkehr zur Fa. Zürn OHG Landmaschinen. Der Expressgutverkehr wurde in Jahre 1973 eingestellt. Zuckerrüben wurden seit 1967 nicht mehr in Westernhausen verladen. Allerdings wurden bis 1988 gelegentlich große Landmaschinenetransporte durchgeführt, die an der Kopf- und Seitenrampe entladen wurden.

EG und Wasserkran

Der Bau von Westernhausen

Die Modulkästen werden, wie bei allen Jagsttalbahnmodulen, aus 16 mm Tischlerplatte als offener Kasten und 30mm Styrodur als Grundplatte gefertigt. So wiegt ein Modul nur ca. 5 kg fertig ausgestaltet und alle 4 lassen sich in einem Transportturm lagern und transportieren.

Westernhausen in Bau

Die Gleislage entspricht zu 99 % dem Vorbild. Einige wenige Abweichungen ergeben sich aus der Umrechnung vom Luftbild und Lageplan des Bahnhofes von 1967 und Unstimmigkeiten mit der Vermessung vor Ort.

Das EG als Papierbausatz

Fahrbereit ist der Bahnhof, so das nun seine Ausgestaltung in den Vordergrund rückt. Das EG enstammt einem Kartonbausatz die es bei der "richtigen" jagsttalbahn zu kaufen gibt. Er dient hier zum einen als Platzhalter und zum anderen als Bauvorlage für ein Modell in Mischbauweise.

Das EG als Papierbausatz

Die andere Seite des EG. Ein paar wenige Figuren beleben schon den Vorplatz, alle anderen Details warten noch auf ihre Umsetzung. der Bahnhof Westernhausen ist zum Glück auch im Vorbild recht übersichtlich.

Baum in Westernhausen

Der baum ist zwar gekauft, ist aber auch bei Frank Martin Schmitt im Handarbeit entstanden. Wie der Frank das macht wird er uns im Bereich "Technik" unter "Vegetation" verraten.

Ladestrasse

Das Ladegleis und das Gleis der Kopf- Seitenrampe sind kurz, ein langer, aufgebockter Regelspurwagen und das Rangieren in dem Bahnhof wird aufwändig, das düfte auch beim orbild nicht anders gewesen sein. Dementsprechend gering ist auch das Frachtaufkommen im Modell.

Die Brücke

Von diesem Detail ist heute in Westernhausen nicht mehr viel zu sehen, der kleine Bach wurde in den 70er Jahren in eine Röhre verlegt und ist so aus dem Blick verschwunden. Im Jahre 1967 war er noch offen und gut zu sehen, wie Aufnahmen aus dieser zeit beweisen.

Straßenbrücke

Die Straßenbrücke über den kleinen Bach war eine sehr schlichte Betonkonstruktion, der kartonstreifen ersetzt, wie das EG, das noch zu erstellende Modell aus Kunststoff.

Luftbild, fehlt noch

Die Eisenbrücke besteht aus zwei I-Profilen die mit kleineren Profilen auf Abstand gehalten werden. Die Schienen sind direkt auf den I-Profilen montiert und der Zwischenraum zwischen den Schienen ist mit Holzbohlen abgedeckt. Die beiden Betonpfeiler sind aus Holz und sind, wie alle Details und Geländegestaltung mit Äbtönfarben gestrichen. Die Begrasung erfolgte auf einer Grundierung aus Abtönfarbe und Woodland T49 mit Grasfaser aus dem Elektrostaten.

Schülerzug in Westernhausen

Schülerzug mit Nicki-S in Westernhausen, Lok und Bahnhof sind von Anton.

Kohlewagen an der Rampe

An der Rampe stehen aufgebockte Kohlewagen zur Entladung, als Bremsbalastwagen ist der M-D 88 angekuppelt.

Kohlewagen an der Rampe

Der Kohlenzug aus der Sicht der Ladestrasse.

Kohlewagen an der Rampe

Der Kohlenzug aus der Sicht der Ladestrasse.

Wagenhalle

Gegenüber der Seitenrampe befindet sich nun auch schon die Wagenhalle.

Wagenhalle als Halbrelief

Weil die Halle zu groß ist um komplett auf das Modul zu passen ist eine Hälfte abgeschnitten. Eine Plexiglas Scheibe ermöglicht den Einblick in die noch leere Halle.

Tor und Wassenwagen

Das Schiebetor ist auch noch nicht fertig, aber das wird vom nagelneuen Wasserwagen gut verdeckt.

...der Rest ist noch immer eine Baustelle