M-D162 im Modell


Die offenen Güterwagenwagen M-D162 bis 165 (54 bis 57) von Panier

Der M-D261 Baukasten von Panier

Der M-D161 bis 165 im Modell

Gebaut von Franziskus Müller

Die offenen Güterwagenwagen M-D162 bis 165 (54 bis 57) gehört zur Erstausstattung der Bahn und entstammen einer Serie von ingesamt 7 offenen Güterwagenwagen die vor der Eröffnung der Jagsttalbahn am 10.12.1900 von der Waggonfabrik AG Uerdingen als Nr51 bis 57 geliefert wurden. Diese hochbordigen, offenen Wagen mit hölzernen Wagenkasten und Klapptüren hatten eine Ladekapazität von 7,5to und waren, bis auf 159 bis 161 mit der Görlitzer Gweichtsbremse, ungebremst und wurden 1930 mit Druckluftleitungen für die Westinghouse Druckluftbremse umgerüstet. Die Wagen 162 bis 165 sind zusätzlich mit einer Spindelhandbremse ausgestattet. Alle wagen waren ursprünglich für den Transport von Rüben gedacht. Die Wagen 159 bis 161 wurden zu Pufferwagen umgebaut, davon wir an anderer Stelle berichtet. Die Wagen 162 bis 165 haben etwas unterschiedliche Werdegänge:

Die Umsetzung des M-D162 bis M-D165 ins Modell erfolgte durch die Firma Panier in Weißmetall- und Messingguß. Der Bausatz erfordert etwas Vorbereitung der Gußteile die alle ein wenig aufeinander angepasst werden müssen und in diesem Fall etwas gerade zu richten waren. Dem Bausatz liegt auch eine passende Beschriftung als Aufreibebuchstaben bei.

  Bausatzinhalt

Der Inhalt des Baukastens ist sehr übersichtlich, was dem eher schlichten Modell entgegen kommt.

  Kontolle der Bauteile

Die Seiten und Stirnwände werden als erstes zusammengesteckt, sie passen sehr gut zusammen.

  Kontolle der Bauteile

In Verbindung mit der Grundplatte des Wagens werden die ersten Spalte deutlich, die auf verzogene Bauteile zurückzuführen sind. Vor dem Weiterbau müssen diese Teile soweit gerichtet sein das die Spalten verschwunden sind.

  verklebter Wagenkasten

Nach dem Richten der Teile werden Bordwände und Grundplatte miteinander verklebt. Das geht am besten über Kopf und auf eine ebenen Unterlage.

  Achshalter

Die Achshalter werden für jede Achse einzeln zusammengesetzt und verlötet. Hierbei ist eine Achse pendelnd gelagert, der Wagen verfügt also über eine Dreipunktlagerung.

  Achshaltermontage

Die Achshalter bestehen jeweils aus drei Teilen die miteinander verlötet werden. Vorher sind die Teile zu entgraten und die Passungen zu überprüfen. In diesem Fall war nur wenig Nacharbeit erforderlich.

  Achslagerplatte

Die Achslager müssen sauber in den Aussparungen im Fahrwerk eingepasst werden. Wenn sie hier irgendwo klemmen oder aufliegen steht der Wagen später schief, kippelt oder die Dreipunktlagerung funktioniert nicht.

  Achslager fertig

Hier sind die Achslager bereits fertig verlötet und geputzt.

  Achslager eingelegt

Die Achslager passen, nach den einsetzen der Radsätze kann der Wagen erstmalig auf das Gleis gestellt werden.

  erster Roll-out

Hier steht der offenen Güterwagen im Bahnhof Westernhausen das erste mal auf dem Gleis hinter dem VT302.

  erster Roll-out

Kupplung, Details und Farbe feheln noch, damit geht es demnächst weiter.....

...der Rest ist noch immer eine Baustelle