Hochbauten in Widdern


Der neue GS in Widdern

Das Kartonmodell Krautheim in Widdern

Der neue GS in Widdern im Modell

Für den großen Schuppen Neubau im Bahnhof Widdern ist kein Gebäude käuflich zu erwerben, nicht einmal als Karton Modell der Jagsttalbahn, die zumindest vom EG einen Bausatz anbietet. Aber existiert eine originale Bauzeichnung die unsere eigenen Vermessungen ergänzt. Mit diesem Gebäude habe ich die Konstruktion für den Nachbau begonnen.

Die Straßenseite 2004

Die Konstruktion des neue GS in Widdern im Modell

Die Ziegelbauten entstehen alle als Ätzkonstruktion, so auch der neue Güterschuppen. Der aufbau ist recht schlicht. Neben den Ladetoren werden die sehr regelmäßig gemauerten Flächen nur von vergleichsweise kleinen Fenstern unterbrochen. Dadurch wirkt der Schuppen sehr funktionell und schlicht.

Zeichungen einfügen !!!!

Der Bau des EG "Widdern"

Aus der am PC entstandenen Zeichnung werden dann die Ätzvorlagen entwickelt und die Folien in einer Druckerei hergestellt, die sich auf Siebdruck spezialisiert hat.

Die Ätzfolien

zeigt die Folien, die Farben sehen komisch aus, irgendein Effekt von Kunstlicht und Fotoleuchte. Die sind normal schwarz und durchsichtig.

Die Herstellung der Einzelteile

Ätzanlage befüllen

DIe Anlage beim "hochfahren". Aus dem 20Ltr Kanister fülle ich immer ~2,5Ltr in den Edelstahlwasserkocher und wärme darin die Suppe auf ca. 45°C vor. Dann schütte ich sie in die Ätzküvette.

erste Platine

Zack, ist auch schon die erste Platine in Arbeit.

belichtete und entwickelte Platine

Die belichtete und entwickelte Platine, die Struktur ist nur blass zu erahnen....

geätzte Platine

Nach dem Ätzen sieht es noch nicht viel besser aus. Der Kontrast zwischen Decklack und Basismaterial ist einfach nicht doll.

Platine im Becken

Die Platine in der Küvette, ein größeres Teil als dieses habe ich noch nie geätzt (200 x 150mm)

Die Mauerstruktur

Die Nahaufnahme zeigt die sehr sauber ausgeätzte Struktur des Mauerwerkes, hier direkt nach dem Abspülen.

mit Spiritus reinigen

Mit Spiritus wird der Decklack entfernt. Nun kann man das Ergebnis wesentlich besser sehen.

4 auf einen Streich

Herstellung weiterer Wandteile. Um Zeit zu sparen ätze ich hier gerade 4 Platinen gleichzeitig. Damit das nicht auseinanderfällt habe die Platinen auf der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband fixiert.

gereinigte Platinen

Vom Abdecklack gereinigt sieht man hier die Wandteile für den Schuppen Neubau

Das Aussägen der Einzelteile

Ich habe natürlich versucht die Platinen bestens zu füllen, dennoch bleiben viele Ränder die nun entfernt werden müssen. Hierzu eignet sich die Kreissäge von Proxon ganz hervorragend. Die Säge ist auf eine Breite von 2,4mm Breite eingestellt, um die Streifen später beim Weichen und Gleisbau als Schwellen zu nutzen.

Zuerst säge ich die Randstreifen bis kurz vor die eigentlichen Wandteile ab. Zur Feinbearbeitung verwende ich die Dekupiersäge. Sie ist handgeführt und ermöglicht sehr feine Schnitte ohne das dafür einen Führung eingestellt werden muß.

Aussägen der Wandteile

Das Aussägen der Wandteile dauert etwas länger als mit der Kreissäge, dafür verbleibt aber auch nur ein wenige 1/10mm breiter Rand der später abgeschliffen werden muß.

Abtrennen feiner Ränder

Auch schmale Randstreifen lassen sich mit der Säge sehr gut abtrennen. Alles was abgesägt wird muß nicht abgeschliffen werden, denn das staubt unglaublich.

zugesägtes Wandelement

Zugesägtes Wandelement. Die Ränder weisen nur wenige 1/10mm zuviel an Material auf, das im folgenden Schritt abgeschliffen werden muß.

nach dem Sägen

Das Ergebnis der Sägerei. Links der Schwellenstreifen Stapel, in der Mitte die Wandteile für die vier Gebäude und rechts der eigentliche Abfall. Der überwiegende Teil der Platinen wird also verwendet und nur wenig verworfen.

Das Zuschleifen der Einzelteile

Die Teile des Schuppen Neubaues

Die Teile des Schuppen Neubaues. Zum Schleifen der Gerung wird der schon beim Zuschleifen der Teile verwendete Proxon Langhals Winkelschleifer verwendet, wobei die 45° Winkel freihändig geschliffen werden.

Erste Stellprobe

Erste Stellprobe auf dem Modul. Die Kartonbausätze weichen in den Maßen vom Modell ab, das ist komisch, denn unsere Daten sind schließlich am Vorbild gemessen. Egal, es sieht auf alle Fälle schon mal stimmig aus. Der Neubau ist natürlich noch nicht verklebt, da die Fenster noch ausgeschnitten werden müssen.

Ansicht

Die Ansicht habe ich als Bild, ich denke das kommt schon jetzt gut rüber. Den Pappschuppen habe ich schon abgepult.

Das Ausschneiden der Fenster und Tore

Zum Aussägen der Fenster habe ich mit der Standbohrmaschinein alle 4 Ecken ein 1,5mm Loch gebohrt. Das Sägen erfolgt mit Laubsäge und einem 360° schneidenden Sägeblatt. Die langen Wandteile lassen ein Drehen des Bügels leider nicht in jede Richtung zu, so das man auch mal seitlich oder "rückwärts" sägen muß.

gebohrt und ausgesägte Fenster

Die Sägeschnitte sind recht rauh und die Kanten zu klein für einen Elektroschleifer, also kommen Schlüsselfeilen zum Einsatz. So ganz ist die Handarbeit also nicht wegzubekommen.

ausgefeilte Fenster und Tore

Ein paar Feilensriche später sieht es schon viel besser aus. Das Material läßt sich gut feilen, schmiert nicht und bildet kaum Grate. Eigentlich ein tolles Baumaterial.

Das Verkleben der Einzelteile

Zum Verkleben der Teile eignet sich Sekundenkleber hervorragend, er scheint wie gemacht für Hartpapier. Die Oberfläche ist vom Schleifen ideal rauh.

Ecken verkleben

Zum winkeligen Ausrichten stelle ich die Teile auf Karopapier und halte sie zum Kleben mit einer Hand. Geht schnell und einfach.

Wände auf Karopapier ausrichten

Der erste Winkel ist knifflig, dann steht der erste Teil des Gebäudes von selbst. Auch die nächste Seitenwand wird auf dem Karopapier ausgerichtet. Selbst die sehr langen Teile passen sehr gut zusammen, da habe ich schon schlechtere Bausätze gesehen.

verklebte Wandteile

Der fertige Rohbau, Das Verkleben ging wirklich flott und der Kasten ist trotz seiner Größe erstaunlich stabil.

Stellprobe

Die Stellprobe. Das passt von der Proportion schon mal recht gut.

Stellprobe

Von der anderen Seite. Nur das EG selber ist noch aus Pappe, aber für einen ersten Eindruck finde ich es noch immer sehr gelungen.

Die Eigenbauschuppen

Die Eigenbauschuppen, es wird Zeit für Kleinteile und das Dach.

Die gemauerten Ecken

Die gemauerten Ecken. Wenn man es mit den Bildern vergleicht stellt man fest das selbst die unterste Lage genau so beim Vorbild liegt. Die Steine sind abgezählt!

versteifte Ecke

Natürlich vertraue ich dem Sekundenkleber nicht. "Klebt in Stunden, hält Sekunden". Nenee, die Ecken werden schön mit Stabilit gefüllt.Hier sieht man die verschmierte Ecke. Wenn das nicht hält weiß ich es auch nicht.

Stellprobe

Erste Stellprobe mit allen Rohbauten.

Komplette Straßenseite

Ansicht der kompletten Straßenseite.

Frontalansicht

In der Frontalansicht fallen die noch fehlenden Dächer am meisten auf.

Das Dach des Güterschuppens

die gegossene Dachplatte

Ich habe ja noch die gegossene Dachplatte. Im Eifer des Gefechts ist mir gar nicht aufgefallen das der erste Abguß viele Löcher in der Oberfläche aufweist. Der Bereich läßt sich auch nicht wegsägen, also wird dieses nicht das endgültige Dach sein. Aber um mal einen Eindruck zu bekommen werde ich es dennoch mal aufsetzen.

zerbrochene Firste

Die Firste haben den Transport auf dem Moped nicht gut überstanden, aber die lassen sich auch so später aufkleben.

geteilte Platte

Ich habe natürlich kein Bild wie weit der Dachüberstand sein muß, also habe ich erstmal die Platte in der Mitte geteilt. Der Überstand kommt so schon mal ganz gut hin.

Dach Überstand

Der Dach Überstand an den Stirnseiten ist nicht groß, also kann die Platte entsprechend gekürzt werden.

Stellprobe

Ein bischen schleifen und Sekundenkleber, fertig ist das Dach, hier noch ohne First.

Stellprobe

Das gleiche Motiv aus einer anderen Perspektive.

Nur der Schuppen hat ein Dach

Nur der Schuppen hat ein Dach, aber das wirkt schon wieder ganz anders.

Komplett bedacht

So sieht es aus wenn alle Dächer auf den Gebäuden sind.

Ansicht aus Richtung Möckmühl

Ansicht aus Richtung Möckmühl.

Ansicht von oben

Ansicht aus der Luft.

...der Rest ist noch immer eine Baustelle