Der Bhf MÖCKMÜHL im Modell


Der Bhf "MÖCKMÜHL" entsteht als Gemeinschaftsprojekt

Plan Bhf BIERINGEN aus SbV

Der Bhf "MÖCKMÜHL" wird derzeit geplant

Der Bahnhof MÖCKMÜHL ist als Ausgangspunkt und Umsetzbahnhof der Jagsttalbahn die wichtigste Betriebsstelle. Leider ist er in seinen Abmessungen, maßstäblich umgesetzt, rund 7m lang, und selbst so auf den reinen schmalspurigen Teil beschränkt.

Die Idee ist nun diese Mammutaufgabe auf viele Schultern zu verteilen und so den Bau und die Kosten in einem verträglichen Rahmen zu halten.

Plan auf Basis des Katasterplans

Für die Planung erwies sich das beschaffte Luftbild als eher ungeeignet, aber auf Basis der alten Lagepläne und einem aktuellen Google Bild konnte die Gleislage im Modell (7,5 MB !!) mit hinreichender Genauigkeit geplant werden.

An dieser Stelle möchte ich bei Michael Dettmer für die Planung der Module (30kB) und dem damit verbundenen Aufwand recht herzlich bedanken.

Plan der Module für Bhf MÖCKMÜHL als Modell

Der regelspurige Teil des Bahnhofes wird auf die Gleise nach und neben der Rollbockgrube beschränkt, und auch diese sind nicht alle vollständig.

Für den Bhf "MÖCKMÜHL" brauchen wir dennoch weitere Unterlagen!

Wir sind für den Bau der Modell Jagsttalbahn immer auf Bilder aus den sechziger und siebziger Jahren angewiesen, deshalb suchen wird ständig danach.

Die Module des Bhf "MÖCKMÜHL"

Auf der Planungsbasis hat Michael für die Regelspurweichen Weinert Mein Gleis verplant, für die Weichen der Jagsttalbahn und Weichen nach wuertt. Datenblatt die von uns vor Ort vermessenen Weichen. Diese sind nun auch im Plan eingezeichnet

Plan Schmalspurweichen

Plan Schmalspurweiche in Krautheim

Damit steht schon mal die erste Planung für die einzelnen Module.

Einfahrmodul in Bhf MÖCKMÜHL

Das Einfahrmodul von der Regelspur Seite. Unten sind noch die schmalspurigen Abstellbgleise zu erkennen die hier enden.

2tes Modul des Bhf MÖCKMÜHL

Auf dem zweiten Modul zweigt die Regelspur in die Umfahrung und zum Grubengleis ab, die Schmalspur fächert sich ebenfalls auf.

3tes Modul des Bhf MÖCKMÜHL

Auf dem dritten Modul sind fast nur durchgehende Gleise, eine regelspurige Weiche, Teil der Umfahrung, und der Umladekran Regelspur auf Schmalspur.

4tes Modul des Bhf MÖCKMÜHL

Auf dem vierten Modul findet sich die Rollbockgrube und ein Teil der Umladerampe. Auf der Schmalspurseite ist das Lokschuppengleis zu erkennen.

5tes Modul des Bhf MÖCKMÜHL

Auf dem fünften Modul ist die der Rest der Umladerampe und das Gleis zum Güterschuppen zu sehen, ebenso die Unfahrung und die Personengleise. Hier stehen das Lagerhaus, der Güterschuppen und das Magazin der Bahnmeisterei.

6tes Modul des Bhf MÖCKMÜHL

Auf dem sechsten Modul endet das Gleis der Güterschuppens, hier befindet sich das EG und die Bahnsteige, sowie die Einfahrweiche aus Richtung Dörzbach.

Ausfahrmodul aus Bhf MÖCKMÜHL

Das Ausfahrmodul dient dem Übergang auf das H0e-Normprofil.

Plan des Bhf MÖCKMÜHL in 1:1

Mittlerweile ist der Gleisplan in 1:1 für H0 fertig und ausgedruckt. Im Bild sieht man die Situation von der westlichen Einfahrt (Regelspur) aus. Hier sieht man bereits die Beschränkung auf den für die Schmalspur benötigten Teil der Regelspur. Lediglich eine Umfahrung und ein Abstellgleis sind von dem eigentlich an einer 2 spurigen Hauptbahn gelegenen Bhf übrig geblieben.

Rollbockgrube MÖCKMÜHL

Im Bereich der Rollbockgrube wird es eng, hier sind bereits beim Bau des Moduls die Lage der Versteifungsrippe und die Lage der Weichenantriebe zu berücksichtigen. Auch die Rollbockgrube selber muß genau auf die Platzverhältnisse zugeschitten und gebaut werden.

H0-RE Umfahrung in MÖCKMÜHL

Auch die Umfahrung im Bereich der Regelspur ist nicht ohne Aufwand zu realisieren. Der Übergang liegt genau auf der Trennstelle zweier Module.

4 Schienengleis im Bhf MÖCKMÜHL

Ein weiteres Detail im Gleisbild des Bhf Möckmühl ist der kurze 4 Schienenabschnitt im Abstellgleis. Die Regelspur ist östlich an dieses Gleis mit einer Weiche angeschlossen, die Schmalspur östlich ebenfalls nur mit einer Weiche. Der 4 Schienenabschnitt diente zur Übergabe von Schmalspurfahrzeugen die mit Hilfe von jeweils 4 Winden angehoben wurden und dann auf einen untergeschobenen Regelspurwagen abgesetzt wurden.

Plan des Bhf MÖCKMÜHL in 1:1

Hier nun ein Bild von der östlichen Ausfahrt in Richtung Dörzbach. Im Unterschied zur Regelspur sind die schmalspurigen Gleisanlagen komplett und auch in der Länge maßstäblich für den Zustand um 1968 umgesetzt. An das Ende des Bhf schließt sich später das Modul mit der Seckachbrücke von Klaus an.

Die einzelnen Module des Bhf "MÖCKMÜHL"

Modul 1 des Bhf MÖCKMÜHL

Aus dieser Planung werden nun die einzelnen Module abgeleitet. Der Bahnhof benötigt 5 verschiedene Modulkästen. Dies leigt zum einen an der Geometrie des Bahnfofes und auch an der Lage der Weichen, Gebäude und der Rollbockgrube. Das erste Modul zeigt die H0e Ausfahrt in Richtung Dörzbach.

Modul 2 des Bhf MÖCKMÜHL

Dieses Modul wird zweimal benötigt, darauf befindet sich später auf je einem Modul das EG auf dem anderen das Lagerhaus.

Modul 3 des Bhf MÖCKMÜHL

Auf diesem Modul wird die Rollbockgrube eingebaut, es wird nur einmal benötigt. Diese liegt mittig auf dem Modul, so kann dort keine Versteifungsrippe eingebaut werden. Daher bekommt dieses Modul 2 außermittig und auch nicht symetrisch angeordenete Rippen. So lassen sich später die Antriebe für die Grube und die Weichen montieren.

Modul 4 des Bhf MÖCKMÜHL

Dieses Modul wird zweimal benötigt. Auf einem befindet sich die Gleiswaage, das andere Modul bekommt die beiden Regelspurweichen.

Modul 5 des Bhf MÖCKMÜHL

Dieses Modul wird später die regelspurige Ausfahrt. Rechts bekommt es ein ein Kopfprofil nach Fremo Norm.

Natülich gibt es die Planung für diese Module und die Zuschneideliste für die dafür benötigen 16mm Tischlerplatten Zuschnitte als download:

Der Bau der Module für Bhf "MÖCKMÜHL"

Modulholz

Das Holz für den Bhf Möckmühl haben wir uns in einem Fachgeschäft für Holzzuschnitte passend zusägen lassen.

Modulholz sortieren

Der nächste Arbeitsschritt ist das sortieren der einzelnen Zuschnitte und die Zurodnung der Profilbretter. Diese werden jeweils gekennzeichnet.

Profilbretter paarweise bohren

Die Profilbretter werden nun paarweise ausgerichtet, markiert und zusammengespannt gebohrt. Dies sind nun die Bohrungen für die Passbuchsen, die möglichst weit auseinander liegen sollten. So ist der bei der Montage auftetende Versatz möglichst klein.

Profilbretter paarweise bohren

Die Löcher für die Befestigungsschrauben werden für jedes Profilbrett-Paar individulell bestimmt. So liegen die Befestigungsschrauben immer mittig unter dem Gleis, bzw links und rechts daneben, wenn mehrere Gleise auf dem Profilbrett liegen. So ist die größte Kraft dort, wo später der kleinste Spalt benötigt wird.

Säulenbohrmaschine

Die Löcher für Befestigungsschrauben und Passbuchsen werden exakt rechtwinkelig auf der Säulenbohrmaschine gebohrt. Als Auflage und zum Schutz von Bohrer und Maschine ist ein Auflageklotz im Schraubstock eingespannt. Der Tiefenanschlag der Säulenbohrmaschine stellt sicher das beide Bretter durchbohrt, aber auch nicht zu tief gebohrt wird.

Säulenbohrmaschine bohrt

Mit einem neuen, scharfen Bohrer gelingen so die Löcher einfach und schnell. Metallbohrer sind hier wegen ihrem Anschliff nicht geeignet.

Säulenbohrmaschine bohrt

Mit einem neuen, scharfen Bohrer gelingen so die Löcher einfach und schnell. Metallbohrer sind hier wegen ihrem Anschliff nicht geeignet.

Montage beginnt

Für die Montage der vielen Brettchen haben wir für jedes Modul einen "Haufen" gemacht, das dümmste was nun noch passieren kann ist eine Verwechselung eines der Bretter bei der Montage.

Montage beginnt mit Rippen

Die Montage der einzelnen Teile erfolgt auf einem Tisch mit planer Oberfläche. Begonnen wird dabei mit der Montag der mittig angebrachten Rippen die die beiden Seitenteile zu einem "H" verbinden.

Montage der Profile

Ist die Montage der mittig angebrachten Rippen erfolgt, werden die Profilbretter montiert. Generell werden bei all diesen Arbeiten die Schraubenlöcher vorgebohrt und angesenkt. Dies beugt dem aufsplittern des Holzes vor und garantiert das die Schaubenköpfe nach dem Schrauben nicht überstehen. Das Modul mit den beiden Rippen nimmt später die Rollbockgrube auf.

nächstes Modul

Für die Montage werden neben Weißleim noch der Akkuschrauber zum ansenken und schrauben benötigt.

alle Modulrahmen

Hier sind nun alle Modulrahmen des Bhf Möckmühl verschraubt. Zum Einkleben der 30mm PU Hartschaumplatten müssen sie gut durchgetrocknet sein.

Steckbeintaschen

In die Modulrahmen werden als nächstes die Taschen für die Steckbeine montiert. Um Beine zu sparen bekommt nicht jedes Modul 2 Beinpaare, sondern nur die Module am Emfang und am Ende des Bahnhofes.

Steckbeintaschen

Dadurch das der Anfang und das Ende mit 2 Beinpaaren ausgestattet sind, kann der Bahnhof auch von beiden Seiten her aufgebaut werden. Dies spart auch später auf jedem Aufbau Zeit und ist auch beim Bau der Module vorteilhaft.

Grundplatte einpassen

Als nächstes werden die 30mm PU Hartschaumplatten eingepasst, das geht flott, nur die Oberflächentopografie muß noch übertragen werden, die entsprechenden Teile ausgesägt oder beschnitten werden, bevor sie endgültig eingeklebt werden.

Zeichung auf Grundplatte

Zum Übertragen der Oberflächentopografie auf die Grundplatte werden die Zeichnungen auf das das Modul gelegt und der Verlauf der Höhenlinien mit Stecknadeln ohne Kopf in die Grundplatte eingesteckt.

Nadeln in Grundplatte

Nun wird die Zeichnung vorsichtig nach oben abgezogen, ohne dabei die Nadeln aus der Grundplatte zu entfernen. Nun stecken die Nadeln enlang der Höhenlinie in der Grundplatte.

Linien entlang der Nadeln auf Grundplatte

Mit einem langen Lineal wird nun entlang der Nadeln die Höhenlinien auf die Grundplatte gezeichnet. Entlang dieser Linien werden nun die Platten beschnitten oder beschliffen und anschließend in den Rahmen eingeklebt.

Papierüberzug

Sind die Grundplatten eingeklebt und getrocknet werden deren Oberflächen mit einem Überzug aus Zeitungspapier versehen. Dieses verstärkt zum einen die Verklebung zum Rahmen hin, und ergibt ein sehr gut streichbare Oberfläche.

Der Weichenantriebe des Bhf "MÖCKMÜHL"

normaler Weichenantrieb

Die bei den Jagsstalbahn Modulen häufig anzutreffenden Drehantriebe sollen natürlich auch im Bhf Möckmühl verwendet werden. Diese ragen allerdings recht weit nach unten aus der Grundplatte heraus, was normalerweise kein Problem darstellt.

flacher Weichenantrieb

Im Bahnhof liegen aber einige Weichen kurz vor dem Modultrand, ein nach unter ragender Drehantrieb wäre hier der Befestigungsschraube der Modulverbindung im Weg. Hier muß ein flacherer Drehantrieb eingebaut werden.

Die Gebäude des Bhf "MÖCKMÜHL"

Im Bereich des Bahnhof MÖCKMÜHL stehen eine Reihe von Bauwerken die wir nicht unberücksichtigt lassen können.

Seit Jahren hat sich die Fa. MBZ von Thomas Oswald einen guten Namen bei der Herstellung von Lasercut Gebäuden gemacht, Grund genug dort einmal wegen der Gebäude für Möckmühl nachzufragen, schließlich stammt ja auch das EG Dörzbach aus seiner Produktion.

schmalspurseite EB Möckmühl

Nach ein paar Wochen ist das erste Gebäude, das EG, fertig.

regelspurseite EB Möckmühl

Das Modell wird komplett montiert und farblich gealtert angeliefert.

Seitenansicht EB Möckmühl

Die restlichen Gebäude werden wir ebenfalls bei Thomas Oswald beziehen, dann laben alle Gebäude im Bhf Möckmühl das gleiche Erscheinungsbild.

...der Rest ist noch immer eine Baustelle